PM: BettelLobby Dresden fordert Unterstützung für Obdachlose

Eine Pressemitteilung des Bündnisses BettelLobby Dresden, welches von uns unterstützt wird.

Gegen Obdachlosigkeit helfen Wohnungen

Jeder Winter bedroht das Leben von Obdachlosen, jetzt kommen noch die Bedrohungen und Auswirkungen der Covid-19-Pandemie dazu. Bundesweit hat dieser Winter mehreren Obdachlosen das Leben gekostet – sie sind erfroren. Weiter lesen „PM: BettelLobby Dresden fordert Unterstützung für Obdachlose“

Redebeitrag vom Schulstreik in Mönchengladbach

Am 24. November 2020 streikten unter anderem Schüler:innen eines Berufskollegs in Mönchengladbach für bessere Konzepte in der Bildung während der Corona-Krise. Uns als Dresdner Schüler:innengewerkschaft war es wichtig uns mit ihnen zu solidarisieren.

Im Vorfeld vernetzen wir uns mit den Organisator:innen und der FAU-Sektion Mönchengladbach. Wir haben den Austausch als sehr bereichernd empfunden und denken, dass es in dieser Form vor allem durch die föderale Organisationsform ermöglicht wurde. Wir arbeiten lokal als Sektion an den Stellen, die uns selbst betreffen (Schule & Ausbildung), können über die Bundes-FAU schnellen Kontakt Informationsaustausch herstellen und darüber mit Menschen in Kontakt kommen, die an ähnlichen Problemen arbeiten, wie wir selbst. Von diesem Organizing haben vermutlich alle Beteiligten profitiert. Wir sind dafür dankbar und hoffen, dass es auch in Zukunft einen solchen Austausch und daraufhin kraftvolle direkte Aktionen geben wird. Nachfolgend wollen wir unseren Redebeitrag bzw. unser Grußbotschaft an die Streikenden in Mönchengladbach veröffentlichen.

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[PM] Durstexpress: Nach dem Klatschen kommt die Kürzung

Leipzig, den 25.10.2020 — Pressemitteilung der FAU Leipzig

Im Leipziger Standort des Getränkelieferanten Durstexpress versammelten sich am 15.10.2020 bei Schichtbeginn 17 Teilzeitbeschäftigte vor dem Niederlassungsleiter Patrick G., um gemeinsam aktiv ihre Arbeitskraft anzubieten. Nachdem noch vor wenigen Wochen infolge der Covid-19-Pandemie auch die Durstexpress-Mitarbeiter*Innen zu „Essential Workers“ erklärt und beklatscht wurden, erfolgte prompt eine Kürzung der angebotenen Schichten um bis zu 50%, wodurch sie seit Oktober nicht einmal die ihnen garantierten Wochenstunden erarbeiten können. Es drohen existenzbedrohende Lohnausfälle. Gleichzeitig wurden Gewerkschaftsvertreter*Innen der FAU vom Standortleiter Patrick G. widerrechtlich des Geländes verwiesen, gewerkschaftliches Informationsmaterial verboten und eingesammelt.

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Update Corona: Arbeitsrecht, Nachbarschaftshilfe, politisches

Wird laufend aktualisiert, letztes Update: 20. April, 13 Uhr

Inhalt: 1. Arbeitsrecht & Corona | 2. Erwerbslosigkeit & Corona | 3. Beratungen und Dienste der FAU Dresden während Corona | 4. Übersicht von Nachbarschaftshilfe in Dresden | 5. Übersicht von Hilfsfonds für Beschäftigte & Soloselbstständige | 6. Beratungsnummern und Hilfsstellen (u.a. häusliche Gewalt) 7. Corona und Polizeistaat | 8. weiteres Interessantes

Arbeitsrecht und Corona, Krankschreibungen

Auf der Seite der Bundes-FAU findet ihr aktuell Sammlungen zu Regelungen bzgl. Arbeitsrecht, Recht für Soloselbstständige und vieles mehr. Aktuell ist manches aufgrund der dynamischen Lage noch etwas unsortiert oder gedoppelt – das wird sicher in den nächsten Tagen besser. Sollten Fragen unbeantwortet bleiben, stellt sie uns gerne, wir suchen eine Antwort und nehmen die Fragen mit auf.

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Füllt die Streikkasse: Migrantischer (Hunger-)Streik in Valencia geht in die 8. Woche

Seit dem 25. Februar sind die Arbeiter_innen der Fabrik von Productos Florida SA in Almassora, Valencia (Spanien) im unbefristeten Streik. Die Hauptforderung der Belegschaft ist, dass alle scheinselbstständigen Arbeiter_innen sofort reguläre Arbeitsverträge erhalten – und damit grundsätzliche und eigentlich selbstverständliche Arbeiter_innenrechte.

Die Streikenden errichteten ein Streik-Camp vor den Toren der Fabrik, einige Teile der Belegschaft gingen sogar in den Hungerstreik. Die Belegschaft organisierte Kundgebungen und Demonstrationen, u.a. auch in Barcelona (Sitz des Mutterkonzerns, der Servicarne Cooperative) und Madrid (Sitz des Arbeitsministeriums).

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Schüler_innenorientierte Lösungen statt Prüfungszwang

Seit mehreren Wochen müssen Schüler_innen aufgrund der Pandemie zuhause bleiben und dort mehr oder weniger selbstständig lernen. Lange herrschte Unklarheit, wie lang die Schulschließung noch andauern wird und ob und wie sämtliche Abschlussprüfungen stattfinden werden. Nun wird bundesweit über eine Schulöffnung diskutiert. Zudem sollen die Prüfungen nach jetzigem Stand stattfinden.

Das finden wir unverantwortlich. Dadurch das Schüler_innen und Auszubildende sich zu Hause auf die Prüfungen vorbereiten müssen bekommen, unterschiedliche Voraussetzungen noch einmal eine größere Bedeutung, als sie so schon haben. Weiter lesen „Schüler_innenorientierte Lösungen statt Prüfungszwang“

Bevor die Krise so richtig einschlägt: Jetzt eure gewerkschaftlichen Verhältnisse regeln!

Die Corona-Krise verändert die Welt. Überall kämpfen Kolleg_innen des medizinischen Personals heute mit prekären Mitteln um das Leben von Patient_innen. Der Ausverkauf der Gesundheitssysteme in den letzten Jahren fordert heute die Leben tausender. Noch viel mehr Menschen gehen wirtschaftlich und emotional ungewissen Zeiten entgegen.

Die letzte Krise ist noch nicht lange her, ihre Folgen sind heute noch überall zu spüren. Die neue Krise die uns nun bevorsteht wird vermutlich ebenso schlimm, wenn nicht schlimmer als die letzte.

Es werden nicht “nur” weiterhin viele Menschen an dem Virus erkranken und sterben. Wir werden auch nicht “nur” in unseren physischen Kontakten oder in der Nutzung des öffentlichen Raums eingeschränkt sein. Was wir außerdem erleben werden, wird höchstwahrscheinlich ein weiterer Abbau der Sozialsysteme sein, eine Ausweitung der unsicheren Beschäftigungsformen, mehr Druck bei staatlichen Transferleistungen, eine Einschränkung der Arbeits- und Bürger_innenrechte, eine Ausweitung von Überwachung und Strafe. Nicht unwahrscheinlich ist, dass dies begleitet sein wird von nationalistischem Populismus und einer allgemeinen Hetze gegen Migrant_innen und Erwerbslose sowie der Verschärfung sexistischer Herrschaft und Gewalt.¹ Vieles davon geschieht bereits.

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Wir unterstützen die 5 + 5 Forderungen des Solidaritätsnetzwerks Dresden West

Wir unterstützen als Teil des Solidaritätsnetzwerks Dresden West die 5+5 Forderungen für die Corona-Krise. Die aktuelle Krise ist die Krise eines Wirtschaftssystems, in dem Profit alles, das Wohl der Mensch nur Beiwerk ist. Es könnte genug Intensivstations-Plätze geben, genug Beatmungsgeräte, v.a. genug Schutzausrüstung. Der Grund für den bestehenden Mangel, der heute Menschenleben kostet, ist die Wirtschaftslogik, der sich unsere Gesellschaft unterworfen hat, nicht dass es Menschen prinzipiell unmöglich wäre, den nötigen Schutz bereitzustellen. Diese 5+5 Forderungen handeln davon, wie es anders gehen könnte und sollte. Sie sind ein Anfang.

Die Kosten der Krise dürfen nicht weiter auf jene abgewälzt werden, die am härtesten von ihr betroffen sind. Um so ärmer und prekärer die Lebensverhältnisse von Menschen sind, desto höher ist ihr Durchschnittsrisiko, an einer Corona-Erkrankung zu sterben. Das zieht sich von den Geflüchteten in den griechischen Lagern, die immer noch nicht evakuiert wurden, trotz vorhandener ehrenamtlicher Angebote; über die Arbeiter_innen in Bangladesh und Myanmar, die teilweise immer noch zu Tausenden in den Fabriken stehen müssen oder nun ohne jede Unterstützung auf der Straße sitzen; bis zu den Pflegekräften und Supermarktkassierer_innen in Deutschland, die mehrheitlich Frauen sind, sich nebenbei zusätzlich um Kinderbetreuung, private Pflege und den emotionalen Haushalt ihrer Partner_innen kümmern sollen. Weiter lesen „Wir unterstützen die 5 + 5 Forderungen des Solidaritätsnetzwerks Dresden West“

Freitag, 3. April: Online-Schüler_innenvernetzung

Da die letzte Schüler_innenvernetzung leider ausfallen musste,haben wir uns überlegt eine online stattfinden zu lassen. Gerade in Zeiten, wo wir noch mehr auf uns allein gestellt sind, ist es wichtig, dass wir weiter vernetzt sind um trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Wenn ihr Stress Zuhause oder mit der Schule habt, euch die soziale Distanznahme zu schaffen macht oder ihr einfach mal quatschen wollt freuen wir uns auf euch! Also haltet euch Freitag den 03.04 ab 17:00 Uhr frei. Weiter lesen „Freitag, 3. April: Online-Schüler_innenvernetzung“

Aussetzen der Alternativen Schüler_innenvernetzung

Liebe Sympathisant_innen,

nach einigen Diskussionen haben wir uns als Schwarze Rose dazu entschlossen, dass wir die Alternative Schüler_innenvernetzung für Mittwoch absagen. Auch wenn Jugendliche nicht zur Hauptrisiko-Gruppe gehören, übertragen wir das Corona-Virus doch weiter und gefährden damit andere Menschen massiv. Wenn wir den Virolog_innen¹ glauben, dann ist soziale Distanznahme, also das Vermeiden von Kontakten zu anderen Menschen, gerade das einzige Mittel um die Überlastung des Gesundheits-Systems und damit auch die Todesrate zu minimieren.

Beim feministischen Streikmobil forderten wir bessere Sexualaufklärung und verteilten Kondome mit der Forderung nach freiem Zugang zu Verhütungsmitteln und gesundheitlicher Aufklärung. Bei den Fridays-For-Future-Demonstrationen fordern wir immer wieder ein, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klima-Katastrophe ernst genommen werden und es so schnell wie möglich einen radikalen Wandel braucht um sie einzudämmen.
Es wäre widersinnig in der jetzigen Situation mit Blick auf die Erfahrungen in China, Italien und Iran die Erkenntnisse der Expert_innen zu ignorieren und so weiter zu machen wie bisher.

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