Einsendung: Gegen AfD – Studierende der HfBK Dresden besetzen ihre Bibliothek

Foto: Alternative Dresden News

Seit 10 Uhr besetzen Studierende der Hochschule für Bildende Künste ihre Bibliothek. Die Besetzung erfolgt aus Protest gegen die rechten Positionen der Leiterin der Bibliothek und AfD-Listenkandidatin Barbara Lenk. Sie hatte sich für die Kommunalwahl in Meißen als Parteilose auf der Liste der AfD setzen lassen.

Der StuRa hatte sich Ende letzter Woche an das Rektorat gewandt, um sein Entsetzen darüber auszudrücken. Daraufin betonten der Rektor Matthias Flügge, der Kanzler Jochen Beißert und die Bibliothekskomissarin Constanze Perez in einem internen Schreiben, dass sie hinter Frau Lenk und ihren Fähigkeiten stehen. Dies löste großen Widerstand unter den Studierenden aus. Auf einer Vollversammlung am Dienstagabend wurde die Besetzung der Bibliothek der HfBK beschlossen. Weiter lesen „Einsendung: Gegen AfD – Studierende der HfBK Dresden besetzen ihre Bibliothek“

Überblick FemStreik Dresden / Zugtreff GGBO-Demo Chemnitz

Hier noch mal eine Übersicht über alle Aktionen des F*Streik-Netzwerks und der FAU Dresden im Zusammenhang mit dem FemStreik. Wichtige Neuigkeit: Für die gewerkschaftlich-feministische Demonstration zum Frauengefängnis in Chemnitz am 9. März steht nun der Zugtreffpunkt für Dresden. 10:30 Uhr am östlichen Eingang des Hbf Richtung Prager Straße.

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Streikfrühstück der Branche Kunst/Kultur am 8. März

mit CindyCat | 11 Uhr im Senatssaal der HfBK | Brühlsche Terrasse

Liebe Künstler_innen_ und Kulturarbeiter_innen, liebe Kolleg_innen,

CindyCat lädt euch ein zum Streikfrühstück. (her story) Wie ihr wisst: Wir streiken am 8.März und drumherum. Weiter lesen „Streikfrühstück der Branche Kunst/Kultur am 8. März“

Anlässlich des internationalen feministischen und Frauen-Streiks 2019: NO MORE DEVOTION! Künstlerinnen*, streikt!

Liebe Kolleginnen_!

Wir sind Rosa, Theresa, Lilli, Antje, Irène und Franziska. Wir sind CindyCat. Wir alle sind Künstlerinnen und Kulturschaffende. Wir machen konzeptbasierte, politisch engagierte, langfristig angelegte, am Prozess orientierte, wenig objektfokussierte und von Residenzen und Projektförderungen abhängige Kulturarbeit. Diese Arbeit findet unter sehr prekären Umständen statt. Denn auch und gerade weil wir mit Überzeugung und Liebe Kunst machen, bedeutet das viel, ja dreifach zu arbeiten: Wir sind nicht nur Künstlerinnen sondern verrichten auch Hausarbeit, die zum täglichen Leben dazugehört. Beiden gemein ist, dass sie schlecht oder gar nicht bezahlt sind. In beiden Fällen wird  vielfach davon ausgegangen, dass wir diese Arbeiten so gerne tun, dass eine Bezahlung gar nicht nötig ist. Und weil wir nicht oder nur wenig bezahlt werden, brauchen wir zusätzlich noch eine Lohnarbeit. Das heißt, wir arbeiten in drei Schichten: Kulturarbeit, Hausarbeit und Lohnarbeit. Alle drei Formen unserer Arbeit finden unter genau den patriarchalen Bedingungen statt, die auch die meisten anderen gesellschaftlichen Bereiche durchziehen. Weil es in der Kunst viel um Netzwerke, um symbolische und repräsentative Macht geht, behindern uns Seilschaften weißer Männer in spezifischer Weise: Sie beziehen sich aufeinander, laden ihre Buddies für Ausstellungen ein und schreiben Bücher über andere weiße Männer. Da langweilt sich sogar die Haut auf unserem Kakao. Auffällig ist außerdem, dass die unbezahlte, emotionale Arbeit uns sowohl in unserer Sozialisation als Frauen als auch als Künstlerinnen quasi in die Wiege gelegt scheint. Leidenschaftlich sagen wir: ES REICHT.

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