Öffentlicher Dienst im Streik – Hinweise für FAU-Mitglieder und Unorganisierte

Aktuell befinden sich die DGB-Gewerkschaften in Tarifauseinandersetzungen um den Tarifvertrag Öffentlicher Dienst der Länder. Ab Donnerstag wird auch in Dresden zum Streik aufgerufen.

Die FAU Dresden beteiligt sich wie andere Syndikate kritisch-solidarisch an den Streiks. Mitglieder haben Anspruch auf Streikgeld sofern sie an den Kundgebungen teilnehmen. Informiert euch über Höhe und Auszahlung bitte beim Syndikat.

Erste Streikundgebung ist am 14. Februar um 11 Uhr vorm Finanzministerium. Dort wird es einen kleinen FAU-Block geben. Kommt mit gerne mit Fahnen und Westen. Unorganisierte können ebenfalls dem Streikaufruf folgen, informiert euch über die Rechtslage bitte per Mail ans Syndikat.

20. Februar: Schüler_innenvernetzung in Vorbereitung auf 8. März

20. Februar| 16 Uhr | PlatzDa, Wernerstraße 21 | Dresden

Für den F*Streik (feministischer Streik / Frauen*streik) ruft die Jugendgruppe Schwarze Rose zum Streik an Schulen und Ausbildungsstätten auf. Unseren Aufruf findet ihr hier: https://dd.fau.org/2019/02/06/aufruf-an-schuelerinnen-zum-fstreik-am-8-maerz/

Bei der Schüler_innenvernetzung bekommt ihr weitere Informationen zum Streik und Beratung zur rechtlichen Situation sowie Freistellungsformulare. Außerdem wird es Raum geben um Schilder und Transparente zu bemalen und Schürzen (das Symbol des Streiks) zu gestalten. Zudem gibt es eine Wut- und Wünschebox, in die ihr Zettel mit euren Ärgernissen mit Sexismus einwerfen könnt, aber auch Forderungen für den Streik. Weiter lesen „20. Februar: Schüler_innenvernetzung in Vorbereitung auf 8. März“

Aufruf an Schüler*innen zum F*Streik am 8. März

Für den 8. März wird international zum feministischen Streik aufgerufen. Im letzten Jahr streikten allein in Spanien über 5 Millionen Personen und legten damit annähernd das ganze Land lahm. Streik ist das wohl effektivste Protestmittel, da er ökonomischen Schaden anrichtet und somit die profitorientierte Wirtschaft und damit auch die Politik am härtesten trifft und nicht einfach ignoriert werden kann. Weiter lesen „Aufruf an Schüler*innen zum F*Streik am 8. März“

Anlässlich des internationalen feministischen und Frauen-Streiks 2019: NO MORE DEVOTION! Künstlerinnen*, streikt!

Liebe Kolleginnen_!

Wir sind Rosa, Theresa, Lilli, Antje, Irène und Franziska. Wir sind CindyCat. Wir alle sind Künstlerinnen und Kulturschaffende. Wir machen konzeptbasierte, politisch engagierte, langfristig angelegte, am Prozess orientierte, wenig objektfokussierte und von Residenzen und Projektförderungen abhängige Kulturarbeit. Diese Arbeit findet unter sehr prekären Umständen statt. Denn auch und gerade weil wir mit Überzeugung und Liebe Kunst machen, bedeutet das viel, ja dreifach zu arbeiten: Wir sind nicht nur Künstlerinnen sondern verrichten auch Hausarbeit, die zum täglichen Leben dazugehört. Beiden gemein ist, dass sie schlecht oder gar nicht bezahlt sind. In beiden Fällen wird  vielfach davon ausgegangen, dass wir diese Arbeiten so gerne tun, dass eine Bezahlung gar nicht nötig ist. Und weil wir nicht oder nur wenig bezahlt werden, brauchen wir zusätzlich noch eine Lohnarbeit. Das heißt, wir arbeiten in drei Schichten: Kulturarbeit, Hausarbeit und Lohnarbeit. Alle drei Formen unserer Arbeit finden unter genau den patriarchalen Bedingungen statt, die auch die meisten anderen gesellschaftlichen Bereiche durchziehen. Weil es in der Kunst viel um Netzwerke, um symbolische und repräsentative Macht geht, behindern uns Seilschaften weißer Männer in spezifischer Weise: Sie beziehen sich aufeinander, laden ihre Buddies für Ausstellungen ein und schreiben Bücher über andere weiße Männer. Da langweilt sich sogar die Haut auf unserem Kakao. Auffällig ist außerdem, dass die unbezahlte, emotionale Arbeit uns sowohl in unserer Sozialisation als Frauen als auch als Künstlerinnen quasi in die Wiege gelegt scheint. Leidenschaftlich sagen wir: ES REICHT.

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PATRIARCHAT BESTREIKEN – Gewerkschafter*innen für eine feministische Streikbewegung

Im Rahmen des „Internationalen Frauen*kampftags“ am 8. März fanden in den letzten Jahren zahlreiche Proteste, Demonstrationen, direkte Aktionen und Streiks statt. In mehr als 40 Ländern auf der ganzen Welt, unter anderem in Spanien, den USA, Südkorea, Italien, Polen und Argentinien, sind Frauen, inter, trans und nichtbinäre Menschen immer wieder auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen Gewalt und Unterdrückung, gegen Einschränkung ihrer reproduktiven Rechte und gegen herrschende Ungleichheiten und Diskriminierung in der Arbeitswelt. Obwohl im Zuge des Rechtsrucks feministische Bewegungen und ihre Errungenschaften bekämpft werden, schließen sich immer mehr Menschen diesen Protesten an. Im letzten Jahr haben sie ihren bisherigen Höhepunkt in Spanien erreicht, wo sich mehrere Millionen Menschen in zahlreichen Orten am Generalstreik beteiligten. Auch unsere Schwesterngewerkschaften aus Spanien (CNT) und Polen (IP) nahmen aktiv an den Frauen*streiks teil. Weiter lesen „PATRIARCHAT BESTREIKEN – Gewerkschafter*innen für eine feministische Streikbewegung“

Kalender und Zollstöcke erhältlich

Um unseren Mitgliedern auf dem Bau den gewerkschaftlichen Diskussionseinstieg ein wenig zu erleichtern vertreiben wir aktuell Zollstöcke gegen all zu untertänige Arbeitsmoral aber in guter Qualität.

Daneben gibt es einen tollen Monatkalender der Schwarz-Roten Bergsteiger_innen (SRB-FAU): Die SRB sind ein anarchosyndikalistischer Bergsportbund, v.a. in der Sächsischen Schweiz tätig, der in den letzten Jahren hunderte Menschen auf den Spuren des lokalen antifaschistischen Widerstandes durch einen der braunsten Landkreise Deutschlands geführt hat. Weiter lesen „Kalender und Zollstöcke erhältlich“