Artikel über Erwerbslosen-Arbeit aus der FAU Dresden

Im Online-Magazin Direkte Aktion“ findet ihr aktuell einen Artikel zu euren Rechten und Möglichkeiten als „Kunden“ beim Jobcenter und Arbeitsamt: „Dem Jobcenter nicht auf den Leim gehen“ Leseprobe: „Die Angst vor der Erwerbslosigkeit, vor Sanktionen, Bevormundung und Fremdbestimmung treibt uns immer wieder in lausig bezahlte, aber wenigstens selbstgewählte Dumpingjobs. Die Angst vor dem Jobcenter lässt uns auch stillhalten, wenn es im Betrieb schlecht läuft, wir keinen Respekt erhalten oder gesetzliche Standards unterlaufen werden. Gleichzeitig vermittelt das Jobcenter an Zeitarbeits- und Dumpingfirmen, bei denen sich sonst wohl kaum jemand freiwillig melden würde. Das Sanktionssystem abzuschaffen sollte damit ganz pragmatisch im Interesse aller Lohnabhängigen sein, weil es zur kontinuierlichen Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse maßgeblich beiträgt.“

Ausführliches Statement: Warum wir nicht mit Revo zusammenarbeiten

Während des Bildungsstreiks am 22. Juni 2018 sahen manche von euch vielleicht unsere Basisgewerkschaft FAU mit der kommunistischen Jugendorganisation ‚Revolution‘ zusammen demonstrieren und ihr habt euch darüber gewundert. Die gute Nachricht ist: Wir wunderten uns auch! Mit Freund_innen des Staatssozialismus (= Staatskapitalismus) haben wir wenig gemein. Die Jugendorganisation Revo versucht sich jedoch immer wieder die Teilnahme an emanzipatorischen Bündnissen mal zu erschleichen, mal zu erbetteln, mal zu erpressen. Eine Sammlung eines fundierten, inhaltlichen Standpunkts gegen diese und ähnliche Organisationen nahm bei uns einige Zeit in Anspruch. Nun fassen wir unsere Diskussionen in einem umfangreichen Statement zusammen, dass hier als PDF runterladen könnt.

Als Teaser hier die Einleitung:

Warum dieses lange Statement zur Organisation ‚Revolution‛?

Für die, die den Anlass dieses Statements nicht kennen: Seit ca. 2 Jahren sind verschiedene Gruppen und Strukturen in Dresden mit einer kleinen, trotzkistischen Jugendorganisation konfrontiert. Diese ist bundesweit in 8 Städten vertreten und auch international vernetzt. Sie forderte immer wieder, einen Platz in Bündnissen zu erhalten, obwohl sie von den meisten emanzipatorischen Akteur_innen in Dresden abgelehnt wurde. Mit diesem Statement hoffen wir, anhaltende und anstrengende Auseinandersetzungen um eine eventuelle Akzeptanz der Organisation inhaltlich begründet und dauerhaft zu beenden. Weiter lesen „Ausführliches Statement: Warum wir nicht mit Revo zusammenarbeiten“

Demonstration für Rojava/Afrin am 2.2. 17 Uhr am HBF Dresden

Für Freitag den 2.2. rufen das Internationalistisches Zentrum Dresden, UTA Frauenrat und der Verein deutsch-kurdischer Begegnungen Dresden e.V. zu einer Demonstration gegen den mit deutscher Unterstützung geführten Angriffskrieg gegen die Demokratische Föderation Nordsyrien, auch bekannt als Rojava, auf.

An den Tagen davor und danach organisiert das Internationalistische Zentrum eine Reihe inhaltlicher Veranstaltungen zum Thema.

Empfohlen sei hier noch das Lower Class Magazine mit gutem Interview und der YPG-nahe Newsticker von der Front in Afrin.