Wir blicken auf kraftvolle und kraftgebende Tage in Dresden zurück und möchten uns bei allen Gruppen, Kollektiven und Einzelpersonen bedanken, die das möglich gemacht haben. Manchmal fühlt sich unsere kleine Provinzhauptstadt wirklich toll an! „Bericht und Bilder: 7.-9. März in Dresden“ weiterlesen
Demo und Straßenfest zum 1. Mai in Dresden!
wir teilen hier den Aufruf des Anarchistischen Netzwerks Dresden
13 Uhr: Demo , Start am Wettiner Platz in Dresden
14:30 Uhr: Kundgebung am Artesischen Brunnen
Seit Jahren leben wir im Zustand der permanenten Krise.
Alles begann mit der COVID-Pandemie, in der wir zusammenhalten mussten, um den Kollaps des eh schon überlasteten Gesundheitssystems zu verhindern. Daraufhin folgte die russische Invasion in der Ukraine und die damit einhergehende Inflation, die seit dem viele Menschen an den Rand ihrer Existenz treibt.
Feministische Streiks verbinden
8M: FAU-Streikposten ab 11:30 Uhr, König*innenufer (Filmnächte)
Aufruf der FAU Dresden
Das F*Streik-Netzwerk
Dresden lädt am 8. März unter dem Motto „International und solidarisch gegen das Patriarchat“ zu einer Kundgebung (13-16 Uhr) und anschließenden Demo (ab 16 Uhr) am König*innenufer ein. Ver.di ruft zudem zu Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst auf und veranstaltet eine „Frauentagsdemo“, die gegen 12 Uhr eine Zwischenkundgebung am König*innenufer abhalten wird. „Feministische Streiks verbinden“ weiterlesen
Kurzübersicht: Tarifrunden, Klimastreik, Fem*Streik, Arbeitszeitverkürzung
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s ist ganz schön was los auf den Straßen in den nächsten Tagen! Um den Überblick zu behalten hier noch mal kurz die Treffpunkte:
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- 3.3. Klimastreik-Demo um 13:30 Uhr am Neumarkt Dresden, Treffen FAU-Mitglieder am Südende (bei kleiner Kirchgasse). Demo wird wieder vor Ort enden.
- 4.3. feministische Demo zur JVA-Chemnitz, Abfahrt Bus/Zug Dresden Hbf, Bus-Haltestelle Strehlener Straße: 13:36 Uhr
- 7.3. Diskussion um Arbeitszeitverkürzung auf 4h, 19 Uhr im Kaffee Konkurs
- 8.3. ver.di-Demo: 11 Uhr am Postplatz, 11:30 Uhr König:innenufer FAU-Infostand, 16 Uhr radikale Demo am selben Ort, 18 Uhr Streikausklang FAU-Tresen im Nachbarschaftscafé PlatzDa!
Zu den aktuellen Tarifrunden: Wenn eine Gewerkschaft in eurem Betrieb zum Streik aufruft und ihr nicht zum Notdienst eingeteilt seid, dürft ihr ebenfalls streiken, auch wenn ihr keiner oder einen anderen Gewerkschaft angehört. FAU-Mitglieder erhalten in den aktuellen Tarifrunden im Regelfall Streikgeld, meldet euch bei der AG BeKo.
Der 8. März war so schön! (was zum Sehen, was zum Lesen und was zum Hören)
Einen vollen Monat ist es schon her, dass wir diesen Tag gemeinsam verbracht haben. Manch eine:r eher kämpferisch, manch eine:r gesprächig oder auch tiefenentspannt. Unter diesem Beitrag findet ihr einige Fotos, die hoffentlich die Stimmung ein wenig eingefangen haben.
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Beratung wieder nur noch online
Sich wehren lohnt sich! Über 3100,- im Konflikt mit TagZwei erstritten
Im Konflikt mit der TagZwei-Bäckerei haben wir nach einer Kundgebung und Informationskampagnen unter Minijobber_innen in der Neustadt nun den Unternehmer J. Zscheile zum Einlenken bewogen. Beim Gütetermin vor der III. Kammer des Dresdner Arbeitsgerichtes stimmte er am Freitag einem Vergleich in unserem Sinne zu: Die gekündigte Kollegin erhält 3100,- € Abfindung und Lohnnachzahlung, die fristlose Kündigung wurde in eine ordentliche Kündigung umgewandelt, die Kollegin erhält ein wohlwollendes Arbeitszeugnis. „Sich wehren lohnt sich! Über 3100,- im Konflikt mit TagZwei erstritten“ weiterlesen
Arbeitskonflikt in TagZwei-Bäckerei: Standards einhalten – Gegen Arbeitsbedingungen von vorgestern
Aktuell befinden wir uns in einem Arbeitskonflikt mit dem Chef der TagZwei-Bäckerei auf der Kamenzer Straße. Das Unternehmen vertreibt Backwaren anderer Bäckereien vom Vortag, um der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken. Eigentlich ein schönes Konzept. Leider sind auch die arbeitsrechtlichen Auffassungen des Chefs von Vorgestern. Die FAU Dresden fordert die Auszahlung ausstehender Löhne, die Auszahlung von Urlaubsentgelt und die Rücknahme eine illegalen Kündigung für eine Beschäftigte. Wir raten Kund_innen zu überlegen, ob sie während der Dauer des Arbeitskonfliktes wirklich die Bäckerei aufsuchen wollen und bitten um rege Teilnahme an der Protestkundgebung am 24. Juli um 15 Uhr auf der Kamenzer Straße 42b (vor dem Laden). Außerdem freuen wir uns über solidarische Begleitung der Güteverhandlung am 31. Juli um 10:45 Uhr vorm Arbeitsgericht Dresden, Hans-Oster-Straße 4. „Arbeitskonflikt in TagZwei-Bäckerei: Standards einhalten – Gegen Arbeitsbedingungen von vorgestern“ weiterlesen
Weil wir’s nicht oft genug sagen können: Leute, lasst euch nicht verarschen!

Manche Dinge müssen wir einfach immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen: Es gibt grundlegende Arbeitsrechte – und die gelten auch in Minijobs.
Während unserer gewerkschaftlichen Beratung hören wir immer wieder Geschichten von haarsträubenden Arbeitsbedingungen oder absurden Arbeitsvertragsklauseln. Nur weil dein Chef etwas behauptet, heißt das noch lange nicht, dass das auch stimmt.
Konkret führen wir gerade einen Arbeitskampf gegen eine Bäckerei in der Neustadt. Unsere Kollegin wurde fristlos entlassen – ohne dass ein Grund erkennbar war. Diesen Rausschmiss lässt sie nicht auf sich sitzen, und zusammen haben wir unter anderem Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht eingereicht. Der Gütetemin findet am 31. Juli 2020 statt. Kündigungen sind in vielen Fällen fehlerhaft und damit unwirksam. Außerdem werden häufig nicht der komplette Lohn und etwaige weitere Ansprüche, wie zum Beispiel Urlaubsentgelt, ausgezahlt. Auch wenn Chefs glauben, sie könnten machen, was sie wollen, lässt sich oft dagegen vorgehen. Deswegen: Kennt eure Rechte!
Füllt die Streikkasse: Migrantischer (Hunger-)Streik in Valencia geht in die 8. Woche
Seit dem 25. Februar sind die Arbeiter_innen der Fabrik von Productos Florida SA in Almassora, Valencia (Spanien) im unbefristeten Streik. Die Hauptforderung der Belegschaft ist, dass alle scheinselbstständigen Arbeiter_innen sofort reguläre Arbeitsverträge erhalten – und damit grundsätzliche und eigentlich selbstverständliche Arbeiter_innenrechte.
Die Streikenden errichteten ein Streik-Camp vor den Toren der Fabrik, einige Teile der Belegschaft gingen sogar in den Hungerstreik. Die Belegschaft organisierte Kundgebungen und Demonstrationen, u.a. auch in Barcelona (Sitz des Mutterkonzerns, der Servicarne Cooperative) und Madrid (Sitz des Arbeitsministeriums).
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