Wir möchten hiermit auf den Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 16.1. in Cottbus unterstützen[1]. Dort organisieren sich auch Gewerkschafter:innen der FAU für bessere Arbeitsbedingungen und dringend notwendige Alternativen zum kapitalistischen Wahnsinn. Rechter Terror bedroht nicht nur Lebensqualität und Leben letztlich aller Menschen sondern verhindert auch gesellschaftlichen Fortschritt, der angesichts der planetaren Krisen alternativlos ist. Wir möchten dazu einladen, als bunte, kämpferische Gewerkschaftsbewegung Haltung zu zeigen und am nächsten Tag unsere Brancheninitiative Grüne Gewerke bei der “Wir haben es satt”-Demo in Berlin zu unterstützen.
[1]:
Häuser brennen. Menschen werden auf offener Straße verfolgt. Friedliche Straßenfeste werden angegriffen. Nazis verüben Anschläge auf Wohnhäuser. Schluss jetzt!
Aufgrund der aktuellen Geschehnisse, die in ganz Deutschland stattfinden, wird es Zeit, ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen gegen rechte Hetze, gegen rechte Gewalt, gegen rechte Strukturen und für eine Gesellschaft frei von Diskriminierung und Rassismus!
Zuletzt traf es zum dritten Mal in kurzer Zeit das Wohnprojekt Zelle 79 in Cottbus. Diesmal zerstörte eine Explosion unter anderem die Eingangstür und riss sie teils aus den Angeln.
Egal ob Cottbus, Senftenberg, Altdöbern, Bad Freienwalde, Lauchhammer, Bautzen oder Görlitz – es ist immer ein Angriff auf uns alle! Daher rufen wir zu einer Demo der Solidarität für all diejenigen auf, die in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Opfer rechter Gewalt geworden sind.
People Of Colour, Menschen mit Behinderung, LGBTIQ* und alle, die sie als ihr politisches Feindbild identifizieren, sind immer größeren Bedrohungen ausgesetzt. Dabei schrecken die Täter nicht davor zurück, Menschen anzugreifen und ihnen physisches wie psychisches Leid anzutun.
Mit Rückenwind aus der AfD und Teilen der CDU, die populistisch ins rechte Horn blasen, werden sie dabei in ihrer Haltung bestätigt. Während erwähnte Parteien auf dem rechten Auge erblinden, werden demokratiefördernde Projekte gekürzt, Jugendzentren geräumt, und das Gespenst des gefährlichen „Linksextremismus“ herbeigeschwafelt. Während linke Strukturen durch Kontenkündigungen strukturell geschwächt werden, organisieren der “Dritte Weg” und weitere politische Splitterakteure den militanten Kampf auf der Straße, in den Schulen und in der Bundeswehr.
Es wird Zeit, dass wir zeigen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen! Wir sind viele, wir sind laut, vielfältig und wir halten zusammen!
Deshalb rufen wir euch auf, euch zu vernetzen, am 16.1. um 18 Uhr zur Demo in Cottbus zu kommen, um zu zeigen, dass es ab hier keinen Meter weiter gehen darf! Kein Fußbreit den Faschisten! Lasst uns alle gemeinsam ein Zeichen setzen!
Ihr greift uns an – Wir stehen zusammen.
Passt auf euch auf und organisiert An- und Abreisegruppen. Im Anschluss wird dafür gesorgt, dass alle sicher den Bahnhof erreichen können.
Mit solidarischen Grüßen!
Antifas aus Cottbus









